Am Samstag, 26. September, wird auf der GrillGut erstmals der „Bremer Wild-Meister 2026“ gekürt. Dazu stellen sich verschiedene Grillteams der Herausforderung, aus einer heimischen Rehkeule ein kreatives Gericht zu entwickeln und Jury wie Publikum von ihrem Können zu überzeugen.
Wild gehört seit Jahrhunderten zur regionalen Küche – und erlebt seit einigen Jahren eine echte Renaissance. Das überrascht kaum: Reh, Wildschwein oder Hirsch stammen aus freier Wildbahn, bewegen sich ihr Leben lang in ihrem natürlichen Lebensraum und ernähren sich von dem, was Wald und Feld bieten. Das Fleisch gilt als mager, eiweißreich und ist frei von Rückständen aus Arzneimittelgaben oder Futtermitteln.
Dabei ist Wild keineswegs einheitlich. Wie beim Wein prägen Landschaft und Nahrung den Charakter des Fleisches. Ein Wildschwein, das sich im Herbst an Eicheln satt frisst, entwickelt beispielsweise ein feines, nussiges Aroma. Auch Rehfleisch überrascht viele, die es zum ersten Mal probieren: Es schmeckt kräftiger als Rind, bleibt dabei aber zart und fein fasrig.
Wer bislang keine Erfahrungen mit Wildfleisch gemacht hat, darf sich auf der GrillGut überraschen lassen. Die teilnehmenden Teams zeigen, wie vielseitig sich das regionale Lebensmittel auf dem Grill zubereiten lässt – modern, kreativ und weit entfernt von verstaubten Klischees.